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03.06.2010 Zurück Druckversion Versenden


 
Hautschutz - Worauf Sie beim Sonnenschutz achten sollten
Berlin
 
Zum Wochenende soll es in Berlin und Brandenburg wieder sommerlich warm werden. Das schöne Wetter lädt zu Ausflügen ins Freie ein. Wer am Abend nicht mit einem schmerzenden Sonnenbrand nach Hause kommen will, sollte an einen ausreichenden Hautschutz denken. Die gesine-Mitgliedsapotheken beraten gerne zum optimalen Schutz für jeden Hauttyp.

„Gerade in den späteren Sommerwochen unterschätzen viele Ausflügler, dass die Sonne noch immer sehr intensiv scheint. Auch wer schon vorgebräunt ist, fängt sich ohne Sonnenschutz schnell einen Sonnenbrand ein”, sagt Susanne Lorra, Apothekerin und Vorstandsvorsitzende der gesine.net AG.

Die schmerzhafte Rötung der Haut wird durch die UV-B-Strahlen des Sonnenlichts hervorgerufen. „Treffen sie zu lange auf die Haut, werden die Zellen geschädigt und das Gewebe entzündet sich”, sagt Lorra. UV-A- und Infrarotstrahlen tragen dagegen langfristig zu einer vorzeitigen Alterung der Haut bei. Die Apothekerin rät daher zu einem Produkt, das sowohl UV-A- und UV-B-, als auch Infrarotstrahlen filtert. Je nach Hauttyp eigenen sich Creme, Lotion oder Spray.

„Je intensiver die Haut UV-Strahlen ausgesetzt ist, desto höher ist das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken”, sagt Lorra. Jedes Jahr erkranken in Deutschland 140.000 Menschen an Hautkrebs, 22.000 von ihnen an der lebensgefährlichen Variante. „Die Haut kann bereits Schaden nehmen, bevor ein Sonnenbrand entsteht. Das Sonnenschutzmittel sollte deshalb nicht als Alibi benutzt werden, um den Aufenthalt in der Sonne zu verlängern”, sagt Lorra. Vielmehr sei es generell empfehlenswert, die pralle Sonne zu meiden und sich im Schatten aufzuhalten.

Nach einem Tag im Freien braucht die Haut besondere Pflege. „Körperlotionen mit dem Wirkstoff Dexpanthenol helfen, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen”, sagt Lorra. Bei Sonnenbrand sollte die Haut vor allem gekühlt werden. „Am besten geeignet sind kühlende Lotionen oder Gels, die der Haut gleichzeitig ausreichend Feuchtigkeit spenden”, so Lorra.


Ansprechpartner: Dirk Ehrich, Tel.: 030 - 319 98 52 0

Hinweis an die Redaktion:
gesine ist ein unabhängiger Zusammenschluss von selbstständigen Apothekern und niedergelassenen Ärzten. Gemeinsam setzen die über 220 Mitglieder der Vereinheitlichung der Gesundheitsversorgung kreative Konzepte entgegen.

 
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